Erkennst du erst jetzt in diesem letzten Augenblick,
da du dem Tode gegenüber stehst und er dein Licht erstickt,
was sich dort abspielte in der von dir durchlebten Welt
abseits von allem Habgut, Macht und Geld.
Zwischen den Menschen die dir da waren so bekannt,
auf den selben Schienen dieses Lebens eingespannt.
Du schlugst aus Angst die falschen Weichen ein
und in dir loderten Habsucht, Gier und Pein
erblindet auf dich herab zu schauen, vor dir zu stehen
- zu schwach mit dir selber ins Gericht zu gehen.
Kontinuierlich ausgewichen bist du jenen Hürden
die dich am schnellen Reichtum hindern würden.
Deshalb warst du alleine auf der Reise
stets belastet durch die Art und Weise
auf die du Konkurrenz bestreiten musstest
für dich aus einem Grund den du nie wusstest.
Bis du es erkennst in diesem Augenblick
als der Tod nun vor dir steht, dein Licht erstickt.
Dass die Art dich von deinem schwachen Herz zu trennen
seit jeher war davon zu rennen
vor dem wonach sich deine Seele mühte.
Dem, was seit Geburt in deinem Herzen glühte.
Dein weg, der dir zu Leben war bestimmt,
nun wie Sand dir durch die Hände rinnt.
Wie ein Traum der dir entgleitet
als sich zum letzten mal dein Auge weitet...
letzter Schreck
Submitted by smoof on Thu, 2005-05-26 19:16.